Ärger um geplante Baumfällungen

Die Bäume hätten außerdem einen positiven Einfluss auf den Naturhaushalt, erläutert Basedow-Clark weiter. Die vorhandene Baumreihe wirke als vernetzendes Biotop-Element zwischen den beiden Ortschaften und fördere die Artenvielfalt. Die geplante Fällung der Bäume geht auf eine Initiative der örtlichen Landwirte zurück. Diese hatten argumentiert, dass es wegen der beidseitigen Bepflanzung gerade während der Ernte mit den größer gewordenen Landmaschinen zu Problemen komme. Sie verwiesen darauf, dass Schüler, die mit dem Rad zur Schule fahren auf dem Langerhornsweg besonders gefährdet seien, weil der Weg wegen der Bäume sehr eng sei. Diese Befürchtungen teilt Basedow-Clark nicht. „Zwischen den Bäumen auf der einen und den Heckenstrukturen auf der anderen Seite ist der Weg fünf Meter breit“, erklärt der Grüne. „Von einer Gefährdung für Radfahrer kann da wohl kaum die Rede sein. Und die landwirtschaftlichen Geräte mit einer zulässigen Gesamtbreite von drei Metern dürften da auch durchpassen.“ Nach der Empfehlung des Ortsrates sind die Bäume entlang des Langerhornsweg nun Thema in der Sitzung des Planungsausschusses, die am Montag, 13. Februar, ab 18 Uhr im Ilseder Rathaus stattfindet. Einer Fällung der Bäume wollen die Grünen dabei auf keinen Fall zustimmen. „Darüber hinaus fordern wir, dass die vorhandenen 15 Bäume fachgerecht beschnitten werden“, sagt Basedow-Clark. Vorstellbar für die Ilseder Grünen sei sogar, die Anzahl der Bäume auf den ursprünglichen Stand zu bringen.

10.02.2012

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