Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Peine

Pressemitteilung „Edemissen hat die Wahl“ - parteilose Ann-Kathrin Fricke einstimmig als Bürgermeisterin nominiert

GRÜNE Edemissen treten mit starkem Team für Gemeinderat und Ortsräte an

Edemissen. Die Bauingenieurin Ann-Kathrin Fricke will Bürgermeisterin für die Gemeinde Edemissen werden. Zusammen mit einem starken Team für den Gemeinderat und mehrere Ortsräte nominierte sie der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kürzlich einstimmig für die Kommunalwahl am 13. September. Damit machen die GRÜNEN das Rennen um das Spitzenamt in der Gemeinde wieder spannend. „Lange sah es so aus, als gäbe es nur den Amtsinhaber als Kandidaten. Jetzt hat Edemissen eine echte Wahl und die Chance, erstmals eine Frau an die Spitze der Verwaltung zu wählen. Wir setzen ein klares Zeichen für Gleichberechtigung und eine moderne Kommunalpolitik“, erklären die GRÜNEN.

Fricke ist kein Parteimitglied, gehört aber bereits der aktuellen GRÜNEN-Fraktion im Gemeinderat an und ist stellvertretende Ortsbürgermeisterin im Ortsrat Edemissen.

Die 41-Jährige lebt seit elf Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Edemissen. Die GRÜNEN verweisen auf Ann-Kathrin Frickes fachliche Kompetenz mit Erfahrungen in der Verkehrsplanung und in der Verwaltung der Stadt Wolfsburg. „Ich möchte als Bürgermeisterin die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitgestalten – nah an den Menschen, pragmatisch in der Umsetzung und mit klarem Blick für nachhaltige Entwicklung. Edemissen hat enormes Potenzial, das wir gemeinsam heben können“, betont Fricke. Ein zentrales Ziel sei, die Gemeindefinanzen nachhaltig zu stabilisieren, um langfristig handlungsfähig zu bleiben. Fricke: „Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten braucht es kluge Investitionen in die Zukunft – in Klimaschutz, Mobilität und Lebensqualität. Genau dafür stehe ich.“

Paritätisch besetzte Liste für Gemeinderat

Mit einer paritätisch besetzten Liste für den Gemeinderat aus vier Frauen und vier Männern, zugleich eine Mischung aus erfahrenen und neuen Gesichtern sehen sich die Edemisser GRÜNEN hervorragend aufgestellt. Zugleich kandidieren die Grünen für die Ortsräte in Edemissen und Wipshausen sowie erstmals in Rietze/Alvesse/Voigtholz-Ahlemissen. „Unser Team steht für Vielfalt, Kompetenz und echtes Engagement vor Ort. Mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Edemissen Schritt für Schritt weiterbringen“, betont Rainer Schmidt, Co-Sprecher der GRÜNEN Edemissen. „Es ist uns weiterhin wichtig, in unserer Gemeinde Menschen zu wichtigen Themen Möglichkeiten für Information und Austausch zu bieten, wie bereits zum Heizungsgesetz, zu Elektromobilität, naturnahen Gärten oder Nachhaltigkeit im Alltag.“

Bereits in der aktuellen Wahlperiode haben die GRÜNEN im Gemeinderat maßgebliche Impulse für zentrale Zukunftsthemen gesetzt. Dazu zählen in Abbensen ein innovatives kaltes Nahwärmenetz, die Gründung der „Edemissen Energie GmbH“, der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, verkehrsberuhigte Schulwege für mehr Sicherheit von Kindern, eine Bestandsaufnahme der Radwege mit bereits ersten Verbesserungen und verantwortungsvolle Finanzpolitik. „Darauf bauen wir jetzt auf. Wir zeigen, dass ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und soziale Balance zusammengehören und bereits bei uns in der Gemeinde beginnen“, bekräftigt Dr. Volker Grabenstein, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN und erneut Kandidat für den Gemeinderat. Als Schwerpunkte für die nächsten Jahre nennt er: Ausbau erneuerbarer Energien, zusätzliche Maßnahmen zum kommunalen Klimaschutz und das Schließen von Lücken im Radwegenetz – insbesondere die wichtigen Verbindungen nach Dollbergen, Dedenhausen und Ohof.

 

Wir freuen uns auf die Kommunalwahl am 13.9.2026.                       

Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat und Ortsräte von Edemissen

Hinten v.l.:   Tobias Riediger,  Daniel Fricke,  Carsten Bartels,  Dr. Volker Grabenstein
Vorn v.l.        Daniela Scheidt, Ann-Kathrin Fricke, Regina Eggers, Maike Schwarz, Ute Stein, Rainer Schmidt

GRÜNE Edemissen fahren am 20.6.2026 mit - Statement von Ann-Kathrin Fricke

Danke an die WEP AG für die Organisation einer Sternfahrt für den Ausbau der Radewege zu Bahnhöfen

Am 20.6.2026 organsiert die W.E.P Arbeitsgemeinschaft einen Sternfahrt mit Fahrrädern

Die Ziele sind:

  • Bau eines Radweges vom Bahnhof Meinersen-Ohof nach Plockhorst
  • Bau eines Radweges von Wehnsen zum Bahnhof Uetze-Dedenhausen

 Diese Radwege sollten in der Planung des Landkreises Peine die höchste Priorität erhalten.

 

Der Ausbau der Radwege gehört zu den Herzensthemen der GRÜNEN Edemissen - wir fahren gern mit um gemeinsam mit allen Menschen, die sich für die Radwege einsetzen zu demonstrieren. 

Redebeiträge von Herrn Dr. Josef Efken (Mitglied des Kreistages Peine) und Ann-Kathrin Fricke (parteilos für die Fraktion der Grünen Edemissen) unterstreichen,

wie wichtig den Grünen dieses Thema und die Anliegen der Menschen in der Gemeinde Edemissen ist. 

Infos zu Stationen und Zeiten unter https://wep-ag.de/wir-waehlen-radwege

Vor Ort in Edemissen

Aktuelles Wer macht was? Archiv

Fahrraddemo am 1.6.2024, für Radwege zu den Bahnhöfen Dedenhausen (Radweg Wehnsen-Dedenhausen) und Meinsersen Ohof (Radweg Plockhorst-Ohof)

Die Lösung scheint einfach: Mehr und sichere Radwege müssen her!

Regina Eggers, Mitglied im ADFC, und Mitglied im Rat der Gemeinde Edemissen für Bündnis 90 / Die Grünen auf der Demo: 

"Ich lege meine Wege möglichst mit dem Fahrrad zurück, so um die 3.000 km im Jahr und mein Motto lautet: „Unter 10 (km), lass das Auto stehn“ Aber wie soll das gehen, wenn man morgens zum Bahnhof unterwegs sein möchte, um den Zug nach Hannover oder Wolfsburg zu nutzen? Ich erzähle Euch da nichts neues: Die Strecke von Wehnsen nach Dedenhausen kann man mit dem Fahrrad nicht mit gutem Gefühl benutzen.

Die Lösung scheint einfach: Radwege müssen her! aber....

Die Angst fährt immer mit angesichts der holperigen, engen und kurvigen Straße. Gerade wenn man einen Zug erreichen möchte ist ja auch der Autoverkehr auf dieser Strecke besonders hoch!

Auch die 3,8 km von Plockhorst zum Bahnhof nach Ohof (Meinersen) ist für Radfahrende eine Zumutung. Hier ist die Strecke zwar überwiegend gerade, dafür muss die Bundesstraße gequert werden, das ist auch außerhalb der Pendlerzeiten eine Herausforderung.

Eigentlich ganz klar und einfach: Wir wollen eine andere Mobilität, weniger mit dem Auto unterwegs sein, mehr öffentlicher Nachverkehr, Vorbild sein, auch für den Nachwuchs, und beide Wege bieten sich mit einer Distanz von weniger als 4 km geradezu an, mit dem Rad bewältigt zu werden aber dennoch ist eine Realisierung von Radwegen nicht in Sicht, denn: beide Verbindungen gehen über Kreisgrenzen hinweg und die Anbindung an die Bahnhöfe ist zwar für die Einwohner von Wehnsen und Plockhorst wichtig, für die Region Hannover und den Landkreis Gifhorn stellt sich aber keine Dringlichkeit dar.

Und das Landesprogramm mit dem durchaus kritisch zu sehenden „Bürgerradweg“-Förderprogramm greift auch nicht, da es eben keine Landesstraßen sind. Leider kann die Gemeinde Edemissen es sich nicht leisten, die Aufgabe der Landkreise Peine, Gifhorn und der Region Hannover zu übernehmen und diese beiden nötigen Radwege komplett selbst zu planen und zu finanzieren, selbst, wenn man den politischen Willen dazu herstellen könnte, denn wie Sie alle wissen, steht es um die Gemeindefinanzen nicht ganz so gut.

Der Vorschlag: Ein Pilotprojekt

Wenn wir als Gemeinde Edemissen also kein Geld haben für die wirklich wichtigen Radwege zu den Bahnhöfen und die zuständigen Landkreise die beiden Radwege nicht voranbringen, was dann? Wie wäre es denn mit einem Pilotprojekt?
Machen wir die Straßen zu Fahrradstraßen, Vorrang für die Fahrradfahrenden, Autos dürfen sie untergeordnet benutzen mit höchstens
Tempo 30 (km).

Dann kommt Druck auf den Kessel, denn dann hätten nicht nur wir Fahrradfahrenden Interesse an einer Verkehrsführung mit Fahrradweg, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer würden sich den Fahrradweg wünschen, damit sie die Straßen wieder schneller benutzen können!
Eines ist jedenfalls klar:

Beide Verbindungen brauchen gute, breite Fahrradwege und die politisch Verantwortlichen in den Landkreisen sollten Wege finden diese zu realisieren, denn nur dann nur dann wenn wir gut, sicher und schnell Verkehrsknotenpunkte mit dem Rad erreichen können, wird es gelingen viele Menschen für eine andere Mobilität zu begeistern.

 

Wir alle, auch die die hier heute nicht stehen möchten im Grunde eine Welt in der auch unsere Kinder und Enkelkinder überleben können.

Wenn wir das gemeinsam wollen heißt es: wir sollten vieles schnell ändern – wie wir uns fortbewegen gehört ganz bestimmt dazu!

 



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