Dornbergkarree soll Vorzeigeobjekt werden

Nach den jetzigen Planungen erfüllt der Bau natürlich die geltenden Anforderungen nach Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009), allerdings soll noch in diesem Jahr die EnEV 2012 beschlossen werden. Diese wird die europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und auch das Energiekonzept der Bundesregierung (EnEG) aufgreifen. Die EU-Richtlinie verpflichtet z.B. bei öffentlichen Bauten bereits ab 2019 den Niedrigstenergie-Standard und Einsatz alternativer, hocheffizienter Energiesysteme. Außerdem sieht sie die öffentliche Hand in der Pflicht, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Gerade in der Anlagentechnik sieht bereits heute das Bundesbauministerium Einsparpotentiale für Beleuchtung, Lüftung und Klimatisierung.

Mit dem Bau von Passivhäusern hat der Landkreis bereits gute Erfahrungen gesammelt. Die Erweiterung der IGS Peine-Vöhrum erfolgte z.B. nach diesen Anforderungen. Dabei ist eine Lüftungsanlage obligatorisch und erzeugt sogar in den Klassenzimmern deutlich bessere Luft zum Lernen. Der IWB –landkreiseigener Immobilienwirtschaftsbetrieb- hilft hier sicher mit seinem Know How.

 „Natürlich ist uns die Wirtschaftlichkeit wichtig – eine langfristige Betrachtung allerdings unerlässlich. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Verwaltung überzeugend prüft und uns im Juni die Entscheidung im Sinne nachfolgender Generationen ermöglicht“ ,ergänzt Doris Meyermann, Fraktionsvorsitzende. Das Projekt wird nach wie vor sehr positiv gesehen. Vor allem der Generationentreff mit entsprechender  Beratung, ein Augenarzt, zeitgemäße Übernachtungsmöglichkeiten und Existenzgründerbüros sind nötig und weitsichtig gedacht. „Wir sind sicher, dass das Dornbergkarree den Kernort aufwertet und sehen Chancen ein Vorzeigeobjekt zu schaffen, wenn wir zusammen die Vorreiterrolle als öffentliche Hand annehmen.“ So Meyermann abschließend.

 Gez. Doris Meyermann            30.03.2012

 



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