Wenn gefragt wird, ob man Igel, Eichhörnchen, Vögel, Wildbienen und andere Insekten liebt erhält man von den meisten Menschen die Antwort „ja, natürlich“. Bei der Frage, wann man zuletzt viele dieser Tiere im eigenen Garten – sofern vorhanden - beobachten konnte, erntet man oft ein ratloses Schulterzucken oder ein lautes, betretenes Schweigen.
Seit 2024 steht nun auch der Igel auf der roten Liste. Mit ihm viele andere Kleinsäuger sowie Insekten, Vogelarten, Schmetterlinge, Amphibien.
Selten wird über Ursachen gesprochen, geschweige denn gehandelt. Stattdessen finden wir zu viele Gärten, die eher wie ein erweitertes, klinisch sauberes Wohnzimmer aussehen.
Zäune ohne Durchschlupf, nichtheimische Pflanzen (teils invasiv), tote grüne Flächen die im Wechsel gedüngt und dann mit „Unkraut“-/und Moosvernichter in einen exakt 4 cm hohen Teppich aus gleichförmigen Halmen verwandelt werden, die beregnet werden „müssen“. Laub wird akribisch entfernt, der Holzschnitt gehäckselt, verbrannt, entsorgt. Alles muss schön sauber und ordentlich sein, wie im Wohnzimmer.
Für Menschen mag das so richtig sein, für die Tierwelt ist es der oft endültige Verlust von Lebensraum, Nahrung, Versteck- und Paarungsmöglichkeiten oder für die Aufzucht des Nachwuchses. So werden Gärten zu leblosen Designobjekten.

Wenn wir Tiere einerseits lieben, aber Ihnen Lebensgrundlagen nehmen verschwinden sie zusehends. Leise, fast unbemerkt.
Zum Lebenskreislauf gehören heimische Pflanzen, Gräser, Stauden, Gehölze, Gänseblümchen, Storchenschnabel, Klee und Moos, mit Laubhaufen, Steinhügel und Totholzecken. Dann finden Insekten nicht nur Nahrung, sondern auch Unterschlupf. Über den Winter einen geschützten Platz als Puppe um im Frühling als Falter zu schlüpfen. Insekten und viele Vögel sind auf Pflanzen wie Brennnessel, Distel, Wilde Möhre, Brombeere angewiesen. Laub und Totholz bieten Nahrung für allerlei Käfer, Asseln, Raupen, Würmer. Fehlen diese Pflanzen und Kräuter, verschwinden sie. Und mit Ihnen die Igel, Maulwürfe, Vögel, Amphibien.
Die Kreise des Lebens werden von uns durchbrochen.
Und die Tiere, die noch bleiben sind bedroht von unseren Maschinen, Mähroboter, Laubbläser, Häcksler, Motorsensen sowie von Chemie im Garten.
Helfen wir ihnen, gestalten wir naturnahe Gärten. Legen wir Ruhepausen von Oktober bis März ein. Die tun auch uns Menschen gut. Lassen wir Wildkräuter zu und das Laub den Boden schützen sowie eine Zuflucht für bedrohte Vier-, Sechs- und Vielbeiner sein.
Öffnen wir Zäune und erfreuen uns dann an der bunten Artenvielfalt mit Surren, Summen, Brummen, Zwitschern, Tirilieren und Schmatzen.
Wenden wir uns an die Friedhofsverwaltungen und die Bauhöfe, die mit ihren "Pflegemaßnahmen" am Wegesrand und in Bäumen aufräumen, bitten wir sie den Tieren Lebensraum zu geben, zu lassen und auf unnötige Schnittmaßnahmen gerade in der Ruhezeit des Jahres zu verzichten.
Am 6.3.2026, 18:00 Uhr findet dazu eine Infoveranstaltung der GRÜNEN Edemissen zusammen mit „Stachelschutz Wolfsburg“ (Vortrag zu Igel im Garten) im DGH Alvesse statt. Dabei sind auch AnsprechpartnerInnen der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft und der NABU Ortsgruppe Edemissen, um möglichst viele Fragen beantworten zu können.
Rainer Schmidt - Rietze
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Herzlich Willkommen,
es ist wieder so weit. Mit dabei: Heiko Sachtleben und die Grünen für Edemissen.

Für alle die an einer Nisthilfe für Insekten mitbauen möchten, die Bitte folgendes mitzubringen:
Es gibt wieder Getränke, Cocktails zum Selbstkostenpreis.
Alle, die an den Themen Spaß und Interesse haben, sind herzlich willkommen.
Eintritt frei, eine Anmeldung hilft uns Getränke, Knabbereien und den Raum zu planen.
save-the-dates@outlook.de oder per Telefon, WhatsApp/Signal.
Naturnahes Gärtnern - Wohlfühlen für Mensch und Tier
Save the Date im April 2025
Nette Menschen, Austausch, Getränke, gute Laune

Dagmar Meyer legt ihr Amt als Sprecherin aus persönlichen Gründen nieder.
Sie wird die Grünen Edemissen weiterhin unterstützen.Wahl der VorstandssprecherInnen
Nach einstimmiger Beschlussfassung wird eine Neuwahl offen durchgeführt.
Ute Schmidt und Rainer Schmidt werden mit 6 Ja-Stimmen ohne Enthaltung oder Gegenstimmen gewählt. Beide nehmen die Wahl an.Der Vorstand des OV Edemissen Bündnis 90/Die Grünen besteht damit aus 4 Personen:
- Ute Schmidt und Rainer Schmidt
als gleichberechtigte VorstandssprecherIn- Elizabeth Taylor, Kassiererin
- Barbara Kobbe, Beisitzerin
Wahl und Aufgabenverteilung Pressewartes
Für die Aufgabe als Pressewart und für regelmäßigen Kontakt zur Kreismitgliederversammlung der Grünen Peine erhält Rainer Schmidt Unterstützung durch Julian Cybulka.
Rainer Schmidt und Julian erkläen, die Aufgabe gemeinsam zu übernehmen.
Über ein Jahr lang sind interessierte BügerInnen dem Aufruf der Gemeinde Edemissen
gefolgt, sich aktiv an der nachhaltigen Entwicklung für die Zukunft der Gemeinde zu
beteiligen. Aus einer Vielzahl an Themen wurden in zahlreichen Arbeitstreffen im Rathaus
Ziele und Maßnahmen diskutiert, die dazu beitragen können, wie die Gemeinde
Edemissen in den kommenden Jahren nachhaltig, umweltgerecht, wirtschaftlich und sozial
weiterentwickelt werden kann.

Die Treffen von EinwohnerInnen, die sich ehrenamtlich engagieren wurden von der
Gemeindeverwaltung und der UAN (Kommunale Umwelt-Aktion Niedersachsen UAN e.V.)
begleitet. Im Verlauf haben sie gemeinsam 4 Themenschwerpunkte festgelegt, die für
Edemissen besonders im Fokus sind:
1. „Mobilität“, 2. „Klima und Energie“;
3. „Natürliche Ressourcen und Umwelt“, 4. „Globale Verantwortung und Kooperation“.
Dafür wurden Zielsetzungen und Maßnahmen zum Erreichen dieser Vorhaben diskutiert und formuliert.
Wir Grünen aus Edemissen haben an allen Treffen in den 4 Gruppen teilgenommen, aktiv unsere Ideen eingebracht und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen gute Ergebnisse erreicht.
Die Diskussion möchte man Ergebnisoffen mit den anderen Parteien und der Verwaltung führen.
„Es geht uns darum, die schwächsten Verkehrsteilnehmer – Kinder, Fußgänger und Radfahrer –
zu schützen und die Situation in der Smeesgatze zu verbessern.
Gleichzeitig ist uns bewusst, dass wir den Haushalt in der aktuellen Lage nicht übermäßig
durch zusätzliche Bauprojekte belasten können.“ betont Ann-Kathrin Fricke von den Grünen.
Regina Eggers, Mitglied im ADFC, und Mitglied im Rat der Gemeinde Edemissen für Bündnis 90 / Die Grünen auf der Demo:
"Ich lege meine Wege möglichst mit dem Fahrrad zurück, so um die 3.000 km im Jahr und mein Motto lautet: „Unter 10 (km), lass das Auto stehn“ Aber wie soll das gehen, wenn man morgens zum Bahnhof unterwegs sein möchte, um den Zug nach Hannover oder Wolfsburg zu nutzen? Ich erzähle Euch da nichts neues: Die Strecke von Wehnsen nach Dedenhausen kann man mit dem Fahrrad nicht mit gutem Gefühl benutzen.

Die Lösung scheint einfach: Radwege müssen her!
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